500 Jahre Kunstgeschichte in 3 Minuten

Hallo liebe Kunstfreunde,

um Euch zu zeigen, dass ich noch lebe und noch immer Kunstfan bin, möchte ich Euch heute ein Video zeigen. Ich bin zufällig darauf gestoßen und wirklich begeistert!

In dem von artFido veröffentlichten Video erlebt Ihr innerhalb von drei Minuten 90 nahtlos ineinander übergehende weiblicher Portraits. Ein toller Überblick über die Evolution des Frauenbildes und der Portraitmalerei der letzten 500 Jahre!

Und, wie viele Gemälde habt Ihr erkannt? Alle Künstler und die Titel der Bilder findet Ihr hier.

♥ Liz

Advertisements

Auf ein Wort mit Sunny Gu

Hallo liebe Kunstfreunde,
erinnert ihr euch an diesen Blickfang der Woche? Die Illustration stammt von Sunny Gu und hat mich damals mit den sommerlich-frischen Farben sehr beeindruckt. Ich wollte mehr über die Illustrationen von Sunny erfahren, die so viel Optimismus und Lebensfreude ausstrahlen und habe mich mit ihr über ihre Kunst unterhalten.

Bike Girl by Sunny Gu

Laut eigener Aussage war es schon immer ihr Traum mit ihren Illustrationen Geld zu verdienen. Deshalb arbeitet sie schon seit 2010, ein Jahr vor ihrem Abschluss am Otis College of Art and Design, als selbstständige Illustratorin. Da sie sich vor allem auf Mode-Illustrationen spezialisiert hat ist wohl die naheliegende Frage – Was ist das besondere an Mode? Ihre Antwort ist eindeutig: Mode ist zeitlos! Sunny findet nicht nur für die sich ständig wandelnden Trends Bewunderung, sondern auch für die Designer selbst, diese Trends kreieren und mit ihren Runway Looks eine wichtige Inspirationsquelle sind. Als Inspiration dient jedoch nicht nur die Mode selbst, denn Sunny sucht Schönheit auch in ihrer ganz alltäglichen Umgebung.

Wollt ihr mehr erfahren? Lest eine deutsche Fassung des Interviews nach dem Absatz. Für die englische ‚Originalfassung‘ klickt hier.

Weiterlesen

Blickfang der Woche: Émile Bernard

Hallo liebe Kunstfreunde,

am Mittwoch war ich in der Ausstellung Esprit Montmartre in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt und dort habe ich auch den Blickfang dieser Woche entdeckt. Um ehrlich zu sein, es gab dort mehrere Gemälde die mich wirklich beeindruckt haben. Darunter war zum Beispiel auch Nacht in Paris von Henri Evenepoel, aber das wirkt, wie ich finde, nur im Original wirklich gut. Deshalb möchte ich euch hier nur ein Gemälde von Henri de Toulouse-Lautrec vorstellen.

Das Ölgemälde, das im Jahr 1885 fertiggestellt wurde, zeigt den Maler und Schriftsteller Émile Bernard, der vor allem durch seine Freundschaft mit Paul Cezanne heute noch Erwähnung findet. Es handelt sich, offensichtlich, um ein einfaches Portrait und zählt damit zu den weniger außergewöhnlichen Motiven der Ausstellung. Zwei Mädchen, die neben mir das Bild betrachtet haben, fanden es „schon gut, aber nichts Besonderes“. Ich bin mir sicher, dass viele von euch das ähnlich sehen werden, deshalb möchte ich kurz erklären was mich an dem Bild so begeistert. Ich finde, es ist ein sehr lebendiges Portrait. Als ich davorstand, hatte ich sofort das Gefühl den Mann direkt vor mir zu sehen, ihn zu kennen und das macht es für mich wirklich zu etwas Besonderem.

Vielleicht sieht man auch das nur wirklich, wenn man es tatsächlich vor sich sieht, trotzdem hoffe ich, dass euch dieser Blickfang der Woche gefallen hat. Wie immer könnt ihr mir gern einen Kommentar dazu hinterhlassen! (Und vielleicht schafft ihr es ja auch in die Ausstellung und seid genauso begeistert wie ich.)

Eckdaten zur Ausstellung

Esprit Montmartre. Die Bohéme in Paris um 1900
7. Februar bis 1. Juni 2014
Schirn Kunsthalle Frankfurt

♥ Liz

Liebe liegt in der Luft

Hallo liebe Blogwelt,

Freitag war bekanntermaßen Valentinstag und es war quasi unmöglich sich davor zu retten. Tumblr war überfüllt mit ironischen Valentinskarten, auf Facebook wurden Verlobungen bekannt gegeben und Klatsch-Sendungen im Fernsehen berichteten von den miesesten Geschenken… Das wollte ich euch auf meinem Blog ersparen, allerdings möchte ich euch den kleinen Valentinsgruß einer Illustratorin nicht vorenthalten. Damit er nicht zwischen all den Herzen und Plüschtieren untergeht, habe ich mir damit absichtlich bis heute Zeit gelassen.

Die Studentin und freie Illustratorin Karoline Pietrowski veröffentliche ihre Illustration mit den Worten „True love never dies. It only grows stronger with time.“ Eine schöne Geste und eine wirklich süße Illustration – auch nach Valentinstag!

♥ Liz

Blickfang der Woche: Sommergefühle

Hallo liebe Kunstfreunde,

diese Woche ist es eine Illustration von Sunny Gu, die mich besonders begeistert hat:

Sunny Gu ist eine Illustratorin aus Los Angeles, die unter anderem schon für Vogue, Shiseido oder Versace arbeitete. Die Illustration, die ihr hier seht fertigte sie für Prettypots Polish. Ähnlich wie diese sind auch ihre übrigen Arbeiten auffallend farbenfroh und – man kann es erahnen – von der Modebranche inspiriert. Für mich ein verdienter Blickfang der Woche, denn das triste Wetter hält an und in diesen Tagen sieht man selten etwas so Buntes wie Gus Illustrationen.

♥ Liz

Mad(e)moments: „Ich habe meine Passion gefunden!“

Hallo liebe Blogwelt,

in meiner ersten Blogvorstellung möchte ich euch Mad(e)moments vorstellen – der Fotografieblog von Madeleine!

Die 18-jährige Madeleine hat sich erst vor anderthalb Jahren entschlossen sich mit Fotografie zu befassen, allerdings ist sie, wie sie sagt, seither nicht mehr aus ihrem Leben wegzudenken. Was läge da näher als den Blog der eigenen Fotografie zu widmen?

Schon der erste Blick auf die Hauptseite zeigt, dass es hier tatsächlich um die Fotografie geht. Viele Blogger neigen dazu, irgendwann nur noch über ihr alltägliches Leben zu berichten und das eigentliche Thema außer Acht zu lassen, das ist hier aber sicher nicht der Fall. Ein Foto zu veröffentlichen und im selben Post über alltägliche Belanglosigkeiten zu sprechen lenkt nur ab. Deshalb verzichtet Madeleine darauf, stattdessen gibt es zu den meisten Fotos ein paar poetische Zeilen, die das Bild hervorheben und nicht untergehen lassen.

„Wenn ich fotografiere, kann ich die Zeit anhalten“ – Madeleine

Fotografie ist für sie die Möglichkeit wichtige Momente festzuhalten und auszudrücken, was mit Worten nicht möglich ist. Das Ergebnis sind verträumte und teilweise surrealistische Bilder, die den Betrachter grauen Alltag vergessen lassen. Ihre Liebe zur Fotografie ist offensichtlich und das gefällt mir so gut an ihrem Blog.

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen neugierig machen und ihr werft einen Blick auf mad(e)moments – es lohnt sich! Hat euch diese Blogvorstellung gefallen oder habt ihr schon Vorschläge für die nächste? Hinterlasst mir einen Kommentar!

♥ Liz

 

The Wilde Life wird zu Kunstgedanke!

Hallo liebe Blogwelt,

das ist mein erster Post im neuen Gewand und mit neuem Namen! Zum Einstieg möchte ich euch jedoch noch einmal einen Post von meinem alten Blog The Wilde Life dalassen. Vor einiger Zeit habe ich nämlich ein Interview mit der Fine Art Fotografin Erin Graboski geführt und denke, das zeigt wunderbar worum es in diesem Blog gehen soll. Viel Spaß damit!

Weiterlesen